Tja, nun werde ich hier, wie in meinen News geschrieben, wieder weitermachen. Ich habe einige Zeit überlegt, wie ich das hier nun angehen werde. Ich habe die Seite ja "Was bisher geschah" benannt, also werde ich doch etwas über meine letzten Jahre schreiben, aber ohne in Details zu gehen. Wer mein HP bisher begutachtet hat und vor allem alles gelesen hat, weiss ja, was bei mir so los war/ist !!!

 

 Ich bin auf meiner HP bisher nie in irgendwelche Details gegangen, konnte es auch nicht und hab ich auch jetzt nicht vor, aber ich möchte hier doch mal schreiben, wie alles begann:

 

  • 1995: In diesem Jahr habe ich meine sog. "Psychiatriekarriere" gestartet. Es ist gekommen, wie es kommen musste. Ich hatte ja immer alles geschluckt und in mich hineingefressen. Tja, in irgendeiner Art und Weise muss es raus. Das waren bei mir dann eben meine psychischen Probleme. Ich bin in diesem Jahr auch das erste Mal hier in Wien in einer Psychiatrie bzw. Verhaltens-Therapiestation gelandet, wo ich fast 4 Monate verbrachte. Gebracht hat mir das dort allerdings nichts. Zu dem Zeitpunkt litt ich unter schwersten Panikattacken bzw. eigentlich Dauerangstzuständen. Depressionen hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Diese sind erst später hinzugekommen.

 

  • Mit den Depressionen kamen auch meine immer wiederkehrenden SM-Gedanken. Ich habe nun auch in meiner, für meinen Bezirk hier zuständigen Psychiatrie (OWS), mein trauriges 22.-jähriges "Jubiläum" an Aufenthalten gefeiert. Seit 1995 ging es mit mir immer mehr bergab. Ja, ich habe mehrere SM-Versuche hinter mir. Bei einem Versuch wäre es mir fast gelungen, endlich aus meiner Hölle befreit zu werden, aber die Ärzte haben verbissen um mein Leben gekämpft. Ich hab hier auf der HP auch auf einer meiner Seiten ein Gedicht, dass sich auf diesen SM-Versuch bezieht. Ich lag lange auf der Intensivstation und mein Herz wollte auch nicht mehr und setzte immer wieder auf, aber die Ärzte haben mich immer wieder zurückgeholt. Ich habe sie so sehr dafür gehasst und sie geschimpft bis zum geht nicht mehr.

 

  • Ich war in all den vergangenen Jahren auch in mehrmals in Ybbs, wo es auch eine Psychiatrie gibt, die für längere Therapieaufenthalte "vorgesehen" ist.

 

  • 1998: In diesem Jahr war ich das 1. Mal in Ybbs auf Tranquilizerentzug. Ich war damals auf der Station 9. Bin dort direkt vom OWS hingekommen, da mein Psychiater dort Primar ist. Es war ein Horror. Ich dachte nicht, dass der Entzug so schlimm werden würde. Hat es etwas gebracht ? NEIN !!! Nach meiner Entlassung hab ich ja sofort wieder zu meinen Benzo´s gegriffen. Benzo = Benzodiazepine !!! Es gibt natürlich auch vieles, was ich nicht mehr weiß.
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  • 1999: In diesem Jahr bin ich das 2. Mal in Ybbs auf der Station gelandet. Diesmal wegen schwerster Depressionen und Suizidgedanken. Mein Psychiater (der Primar) verprach mir regelmäßige Gespräche. Doch was geschah ? NICHTS !!! Wie zuvor. Ich bekam von ihm vielleicht 1 x in der Woche einen feuchten Händedruck. Es lief während des Aufenthaltes dort alles aus dem Ruder. Es gab auch sonst keine Therapeuten, nur die bescheuerte Arbeitswerkstatt, die ich so sehr gehasst hatte. Tja, dann habe ich in meinem Zimmer eine Überdosis Tabletten geschluckt, weil ich keinen Ausweg mehr sah. Ich kam dann dort auf eine sog. "geschlossene" Abteilung. War nicht so richtig eine Geschlossene. Hab auch bisher noch keine Erfahrung gemacht mit einer geschlossenen Abteilung, Gott sei Dank. Na ja, das Pflegepersonal war dort auch sehr zuvorkommend und da ging schon auch mal ein Pfleger mit mir raus, wenn ich was einkaufen wollte/musste. Es war dann aber so, dass mich die zuständige Ärztin dort nicht gehen lassen wollte. Also kam eines Tages der Oberarzt von meiner 9er Station zu mir. Er versprach mich dort rauszuholen und auch mit mir regelmäßige Geschpräche zu führen. Ich willigte auch ein. So kam ich wieder zurück auf die Station 9. Doch wie sollte es anders sein ? Es wurde wieder nichts aus Gesprächen. Es gab nämlich einen Riesenkrach zwischen meinem Psychiater (Primar) und dem Oberarzt. Boah, das lässt mich heute noch fast auszucken. Dieses Arschloch von meinem Psychiater hat dem Oberarzt verboten mit mir Gespräche zu führen usw. usf., da ich ja seine Patientin bin. HALLO ??? Was ist das für ein Psychiater ? Er hatte ja eh nie Zeit, also hätte er wohl froh sein sollen, dass sich der Oberarzt um mich kümmern will. Ich kapier es bis heute nicht, was da vor sich ging. Ich kann mich da dann auch nimmer an alles Weitere erinnern. Keine Ahnung, ich durfte nicht gehen oder so. Weiß nur noch, dass ich den Patientenanwalt eingeschaltet habe und dann endlich wieder nach Hause konnte.
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Es gibt eines, woran ich mich an all diese Jahre erinnere: ich wurde mit Tabletten einfach nur so vollgestopft. Ich habe seither auch eine chron. Gastritis, die ich persönlich auf jeden Fall auf die vielen Medikamente zurückführe. Der Irrsinn darin ist wieder, dass ich seither öfters zu Psychiatern musste, zwecks Kontrolle von Krankenkasse aus, die mir alle NIE geglaubt hatten, dass ich solche große Mengen an Tabletten bekommen habe. Da kann ich mich nur an die Pfleger in Ybbs erinnern, wenn ich mir Nachts meine Medikamente holte, was eine ganze Handvoll war, die immer zu mir sagten, wenn sie diese nehmen würden, dann würden sie wahrscheinlich 3 Wochen nicht aufstehen.

 

 

 

 

 Ich glaube, dies war auch die Zeit, wo ich mich von all meinen "Altlasten" trennte. Ich schmiss meine damalige Therapeutin und auch meinen Psychiater. Es hatte mir gereicht. Ich hatte null Bock auf all diese Arschlöcher, die alle nur ihre Theorien kennen, aber null Ahnung von der Praxis haben. Ich brach auch alle Kontakte ab, sog. "Freundinnen", die sowieso keine waren. Diese Sprüche über die Freundschaft stimmen wirklich. Erst in der Not erkennst du, wer deinen wahren Freunde sind und ich hatte dann Niemanden mehr, aber es war mir egal. Lieber alleine, als falsche Freunde. Und nachdem zu Hause wieder was vorgefallen war, tätlicher Angriff, Polizei gerufen, Anzeige gegen meinen "Erzeuger", draufgekommen, dass meine Mutter bei der Befragung für meinen Erzeuger ausgesagt hatte und nicht für mich, schaffte ich den endgültigen Abbruch von meiner "Familie". Ich hielt lediglich mit meinen jüngerem Bruder telefonischen Kontakt. 2005 war es dann als mein jüngerer Bruder geheiratet hat. Verdammt, ich konnte nicht dabei sein, denn ich war gerade nach einer OP aus dem KH gekommen und konnte weder lange stehen noch sitzen. Ich hatte eine Hysterektomie mit Bauchschnitt. Wenn ich gekonnt hätte, wär ich auf jeden Fall zur Hochzeit gekommen, hätte mir eben einfach ein Zimmer irgendwo dort besorgt. Ich hatte es nie gewusst, aber meine Mutter erzählte es mir damals, dass mein Bruder total traurig und enttäuscht von mir war, dass ich bei seiner Hochzeit nicht dabei war. Ich kann nur sagen, dass ich immer weine, wenn ich daran denke. Er und seine Frau sind ja auch bei mir in der Wohnung vorbeigekommen mit einer CD, voll mit Hochzeitsfotos. Jedes Mal wenn ich mir die Fotos anschaue, muss ich heulen, denn ich wäre es doch so gerne gewesen, die ihn zu seiner Braut führt. Meine Cousine ist damals dafür "eingesprungen". Tja, und 2006 ist dann mein NEFFE auf die Welt gekommen. So kam es dann auch wieder zum Kontakt zu meiner Mutter. Das Problem warum ich keinen Kontakt mit meinem zu Hause mehr wollte, war ja nicht meine Mutter, sondern mein Erzeuger, dem ich all meine traumatischen Erlebnisse zu verdanken habe. Ja und was viele auch nicht verstehen, ist eben warum meine Mutter noch immer mit diesem Arschloch, der ihr ja auch das Leben zur Hölle macht, zusammen ist. Tja, da gibt es viele Faktoren warum das so ist, aber ich möchte jetzt nicht darauf eingehen. Auf jeden Fall war es ein wunderschönes und einmaliges Erlebnis für mich als wir die "frische" Mutter im KH besuchten und ich so meinen Neffen das 1. Mal sah. Oh mein Gott, er war nur so ein winziges Etwas. Als ich ihn das 1. Mal halten durfte, das war als sie wieder zu Hause waren, hätte ich weinen können. Ich war sowas von glücklich. Noch dazu, weil ich das ja nie erleben durfte und auch nicht mehr darf (nach meiner OP). Tja, dann ging es natürlich um die Taufe, die bei uns zu Hause im Burgenland stattfand. Um nichts auf der Welt hätte ich diese versäumen wollen. Ich hab da auch wieder nachher von meiner Mutter erfahren, dass mein Bruder sagte, wenn ich zur Taufe auch nicht komme, dann weiß er einfach nicht mehr und er hatte geweint. Ich hab auch nur mehr geheult als ich das erfahren habe. An jenem Tag habe ich dann auch die Familie von meiner Schwägerin kennengelernt, welche auf mich ebenfalls neugierig waren. Sie wussten ja, dass es mich gibt. Ich weiß nicht, was meine Familie damals bei der Hochzeit zu denen gesagt haben. Vielleicht haben sie irgendeine Geschichte erfunden, warum ich nicht dabei war. Ich weiß es nicht. Dieser Tag war wirklich sehr schön. Vor allem sah ich nun ein kleines Licht am Ende meines Tunnels. Mein Herzbube war nun da und für ihn wollte ich weitermachen und auch nicht aufgeben.

 

 

  •  Ich möchte jetzt noch ein wenig weiterschildern, wie es denn noch so mit den Psychiatrien udgl. weiterging und wie es heute bei mir aussieht:
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  • Ich war ja bereits seit 2002 arbeitslos und kam dann zu einem "Verein" (keine Ahnung, wie man sowas bezeichnet), IBI, Institut zur beruflichen Integration bei psychischen Erkrankungen. So lautet, glaub ich, die genaue Bezeichnung. Die Betreuerin, die ich dort hatte, war auch toll und sehr verständnisvoll. Nun ja, sie verstand warum ich keine Psychiater oder Therapeuten mehr sehen wollte, aber sie riet mir doch, in meiner Situation, dass ich es wieder mit einem Therapeuten versuchen sollte. Sie meinte, dass ich es mal mit der SFU (Sigmund-Freud-Universität) versuchen sollte, wo es viele Therapeuten gab oder so. Tja, also ging ich dorthin und reichte das auszufüllende Formular ein. In meinem Fall wurde mir sofort ein Therapeut zugeteilt. Es war diesmal ein Mann, denn zuvor hatte ich aufgrund meiner "Geschichte" nur Frauen. Tja, es lief gut mit uns und ich konnte auch gut mit ihm. Also begann ich mit ihm wieder eine Therapie.
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  • Ich bin ja auch wieder bei einer Psychiaterin, zu der ich so kam, dass in "meiner" Psychiatrie ihr Name häufig fiel und dass sie so gut sei. Da dachte ich mir eben, ich kann es ja mal mit der versuchen. Und es war echt ein Glücksgriff. Sie ist sympathisch, sehr kompetent, man kann mit ihr gut reden und sie versucht einem jetzt auch nicht irgendwelche Dinge einzureden, die man nicht will. Ich hab ja zwar immer einen Termin bei ihr, aber ich/man muss bei ihr trotzdem oft bis 4 Stunden warten. Darüber hab ich auch schon mit meinem Therapeuten geredet, weil er meinte, ob ich mir nicht einen anderen Psychiater suchen wolle. Doch auch wenn ich schon alle Zustände bekomme, wenn ich weiß, dass ich bei ihr einen Termin habe und wahrscheinlich wieder Stunden mit warten verbringe, würde ich keinesfalls zu einer/m andere/n wechseln. Ich hatte ja von Ybbs seit diesen 2 Aufenthalten genug und wollte von dort nix mehr wissen. Meine Psychiaterin war es aber, die mir Ybbs wieder vorschlug. Sicher, seither waren ja schon fast 10 Jahre vergangnen. Und sie empfahl mir die Station 7 dort, weil es dort wirklich intensive Gespräche gibt und das ist es auch, was ich auch brauche.
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  • Also landete ich dort auf der Station 7 im Jahre 2008. Ich muss sagen, dass ich mit dem Aufenthalt echt zufrieden war. Ich machte auch wieder einen Benzoentzug oder besser gesagt eine Reduktion von dem, was ich zu dieser Zeit grad nahm, der schon auch hart war. Tja, und es war dort wirklich alles sehr intensiv. Ich hatte 3 x in der Woche Einzeltherapie und wir hatten jeden Tag Gruppentherapie. Doch ausschlaggebend war auch, dass wir eine echt tolle Gruppe von 8 Leuten waren. Sogar die Ärzte und das Pflegepersonal sagten, dass sie noch nie so eine tolle Gruppe hatten. Ich bin dort wieder bei einem Therapeuten gelandet, der hat aber eben mit ganz vielen verschiedenen Sachen gearbeitet. Da sind wir dann endlich mal meine traumatischen Erlebnisse angegangen, obwohl es wirklich sehr hart war für mich. Ich kann sagen, dass dieser Therapeut der einzige Mensch auf dieser Welt ist, der alles von mir weiss. Er hat da mit so Entkoppelungen gearbeitet. Es ist schwierig das zu beschrieben. Es geht irgendwie auch voll aus dem Unterbewusstsein. Bilder o. Situationen herholen, die mich belasten und dann "entkoppeln" - so mit Steinen, Brillen solange "arbeiten" bis mir diese Bilder o. Situationen nicht mehr so weh taten bzw. sich nicht mehr so schlimm anfühlten. Es war bei vielen Dingen auch sehr interessant zu erfahren, dass so manche Gefühle gar nicht meine waren. Ich wußte damals schon und auch er sagte es, dass es mit einem Aufenthalt bei der Schwere meiner Traumatisierungen nicht getan ist und ich auf jeden Fall nochmals kommen muss.
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  • Tja, ich bin dann Anfang 2009 wieder dort gewesen, aber auch da hat alles nicht mehr so richtig gepasst. Ich sprach auch mit der Stationsärztin, wo ich sagte, dass ich nicht viel Sinn darin sehe, denn kaum bin ich wieder zurück in Wien ist alles so wie vorher. Ich bekomme keinen richtigen Tages-Nacht-Rythmus mehr hin. D.h. ich bin meist ganze Nacht auf und schlafe daher bis am Nachmittag. Sie meinte aber schon, dass es was bringt und wenn ich 10 x hinkommen muss, bringt es jedes Mal ein bißchen mehr. Na, davon war ich nicht grad begeistert und konnte mir sicher nicht vorstellen 10 x oder noch öfter dorthin zu kommen. Auf jeden Fall war es auch so, dass es von der Gruppe her auch überhaupt nichts passte.
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  • 10.2010 bin ich aufgrund meiner SM-Gedanken wieder in "meiner" Psychiatrie gelandet. Während des Aufenthaltes besserte es sich etwas, aber dann wurde es wieder schlimmer und ich konnte wieder nur an SM denken. Na ja, es war nun dort auf diesem Pavillon auch nicht mehr alles so wie früher. Es war/ist inzwischen vieles besser geworden, dann zuvor wollte ich nie freiwillig dorthin. Na auf jeden Fall waren die Ärzte auch fleißig dahinter, dass ich dann wieder 12.2010 in Ybbs landete. Zuerst war ich dort auf der Akutstation bzw. die Station, wo die Drogen- und Alkoholentzüge stattfanden. Es war grauenhaft dort und sicher kein Ort, wo ich mich stabilisieren konnte. Dann wurde im Therapiebereich wieder ein Platz frei und ich kam wieder dorthin. Es war aber alles nicht mehr so wie es mal war, von der Gruppe, die keine Gruppe war, ganz zu schweigen von meinem Zimmer, wo ich mit keiner der Beiden reden konnte. Die Eine hatte immer ihr Ohrstöpsel in den Ohren und hörte Musik und die Andere summte immer vor sich hin und lebte irgendwie in einer anderen Welt. Das war alles sowas von Scheisse, wenn man Niemanden zum Reden hat. Dann hat sich dort auch mein Zustand wieder verschlechtert und ich bekam wieder SM-Gedanken. Ich muss jetzt auch endlich mal schreiben, dass es mir schwerfällt bzw. ich es gar nicht kann, mir Hilfe zu holen, weil ich es nicht gewohnt bin Hilfe zu bekommen. Das sollte dort zwar auch ein Lernprozess sein, aber gelang nicht wirklich. Ich zog mich auf das Zimmer zurück, war nur mehr am Heulen und wusste wieder mal keinen Ausweg. Doch das Ärgste und Enttäuschendste für mich war ja das Pflegepersonal bzw. ein paar von ihnen. Sie hatten sich sehr verändert und hatten scheinbar nicht wirklich mehr Bock zu arbeiten. Ich ging da also zitternd und heulend zur Stationsaufsicht, aber keiner fragte mich, was denn los ist, warum ich weine, warum ich so zittere. Sie drückten mir einfach ein Medikament in die Hand und das war es. So ging es fast 2 Tage und dann sagte ich in der Morgenrunde, das war immer um 7.00 Uhr in der Küche so eine kleine Runde, wo man sagen konnte, was man braucht oder ein Gespräch mit der Stationsärztin wollte oder was auch immer, dass ich meine Entlassung haben will. Okay, ich hatte dann ein Gespräch mit der Stationsärztin, der ich die Gründe erzählte, warum ich weg will. Sie hat sich für das Pflegepersonal entschuldigt und so und mich dann doch überredet zu bleiben. Es war aber echt ein großer Fehler. Dieser 3. Aufenthalt war echt völlig sinnlos und nur enttäuschend für mich.
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  • Tja, und nun will ich mit Ybbs wieder nichts zu haben. Das Einzige Gute war damals, dass ich bereits 1 Woche vor der Entlassung von Pro Mente, so ein "Verein" für psychisch Kranke mit Beschäftigungsgruppen usw., die Nachricht bekam, dass ich diesmal eine Trainingshilfe bekomme und wir sofort nach meiner Entlassung anfangen können. Tja, und es ist/war einfach super. Wir haben soviel geschafft. Zuerst war es ja so, dass wir zuerst bei Pro Mente mit derjenigen, die für Trainingshilfen und Begleitpersonen zuständig ist, zu dritt ein Gespräch hatten. Super für mich war schon mal, dass meine Trainingshilfe nur abends, so ab 17-18 Uhr, Zeit hatte, weil sie arbeitete. Anfangs machten wir mal einen Plan, was denn alles so ansteht und was wichtig ist zu erledigen. Schwerpunkt war da vor allem meine Wohnung, weil ich da schon fast 10 Jahre keinen Großputz mehr gemacht hatte und auch sehr viel angeräumt war usw. usf. Derweil es aber länger hell war, haben wir aber immer etwas draußen unternommen, was auch jedes Mal wundervoll für mich war. Ich muss wirklich sagen, wenn ich mich jetzt so in der Wohnung umschaue, ist es kaum zu glauben, wie es nun bei mir aussieht. Doch, wie immer, ist das alles eben nur mit einer 2. Person gegangen. Ich alleine, von mir alleine aus, hätte mich zu nichts aufraffen können. Püh, nun ist es so, dass die Zeit mit ihr vorbei ist. Ist auf 1 Jahr beschränkt. Und davor hatte ich bereits letztes Jahr Angst und auch jetzt noch, weil ich mir denke, dass ich dann wieder am Anfang stehe. Es geht mir daher auch wieder echt Scheisse und bei meinem letzten Termin bei meiner Psychiaterin habe ich gleich eine Überweisung für Psych. mitbekommen, weil es mir so schlecht ging/geht. Tja, und seit längerer Zeit hab ich doch auch wieder sehr oft SM-Gedanken. Ich habe doch keine Zukunftsaussichten und das Leben, das ich führe, ist kein Leben. Ich lebe ja echt nur mehr irgendwie von einem Tag auf den Anderen. Ich habe eine Scheissangst, weil ich nicht weiß, was jetzt passieren wird. Ich mein, vielleicht täusch ich mich ja und ich kann mich doch auch alleine aufraffen etwas zu tun, mein Leben lebenswerter zu gestalten oder was weiß ich. So ist der Stand der Dinge heute, am 13. Mai 2012.

 

 

 

Ich finde es deshalb auch nicht schlecht, dass ich mich entschlossen habe, hier wieder was zu machen. Ich habe ja früher auch gerne hier rumgebastelt und es ist eine tolle Ablenkung.

Und meine nächste Seite werde ich ganz meinem Neffen

   

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